02:33 24 Oktober 2018
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    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban

    Ungarns Regierungschef Orban erklärt Ost-Mitteleuropa zur "migrantenfreien Zone"

    © REUTERS / Laszlo Balogh
    Politik
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    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat Ost-Mitteleuropa zur „migrantenfreien Zone“ erklärt. Die EU und einige ihrer wichtigen Mitgliedsstaaten seien von einem nicht näher bezeichneten „Spekulanten-Imperium“ in Geiselhaft genommen worden, sagte Orban am Montag in einer Rede in Budapest.

    Die mysteriöse Finanzmacht habe Europa „die jüngste Völkerwanderung, die Millionen Migranten, die Invasion der neuen Einwanderer beschert“, wurde Orban von der Deutschen Presse-Agentur zitiert.

    „Man hat diesen Plan geschmiedet, der aus Europa einen Mischkontinent machen will.“ Ost- und Mitteleuropa leiste aber Widerstand, meinte Orban unter Hinweis auf Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Polen. Diese lehnen EU-Quoten zur Verteilung von Asylbewerbern ab.

    In seiner Rede nannte Orban diesmal nicht den Namen des US-Milliardärs George Soros, der mit seiner Stiftung weltweit die Zivilgesellschaft unterstützt und damit auch Organisationen, die Flüchtlingen helfen.

    Derzeit läuft eine Fragebogen-Aktion der Orban-Regierung, bei der die Bürger Suggestivfragen zu einem angeblichen „Soros-Plan“ beantworten sollen. Auch dieser bezwecke nach Orbans Darstellung, Europa mit Flüchtlingen aus Asien und Afrika zu „überschwemmen“, um die „christliche und nationale Identität“ seiner Völker zu zerstören.

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    Tags:
    Migranten, Quoten, EU, Viktor Orban, Ungarn