21:24 03 April 2020
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    Im Fall des Startes der Pipeline Nord Stream 2 verliert die Ukraine ein jährliches Einkommen vom Gastransit im Wert von 2,7 Milliarden Dollar, was drei Prozent des BIP entspricht. Das hat die US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch, gesagt.

    „Nord Stream 2 senkt den Gastransit durch die Ukraine und entzieht der Ukraine 2,7 Milliarden Dollar jährlich, oder drei Prozent des BIP“, zitiert die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN die Diplomatin.

    Während der Konferenz Oil&Gas in Kiew wies Yovanovitch darauf hin, dass die Ukraine dank Reformen im Energiesektor „ein wichtiges Land für den Gastransit bleiben“ wird.

    Mehr zum Thema: Gashahn in fremder Hand: „Ukraine wird aufgeteilt und in Stücken verkauft“

    Das Nord-Stream-2-Projekt sieht den Bau von zwei Unterwasser-Strängen durch die Ostsee zwischen Russland und Deutschland vor, deren Kapazität bei insgesamt 55 Milliarden Kubikmeter Gas jährlich liegen soll. Die neue Pipeline soll parallel zur ersten verlegt werden. Für die Umsetzung des Projektes ist eine formelle Zustimmung Russlands, Finnlands, Schwedens, Dänemarks und Deutschlands erforderlich.

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    Tags:
    Gastransit, BIP, Nord Stream 2, UNIAN, Marie Yovanovitch, Ukraine, USA, Russland