06:09 29 Februar 2020
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    Syrische Regierungstruppen haben weitere Gebiete bei Deir ez-Zor an der Grenze zur Provinz Rakka befreit. Der syrische General Turi al Hasan sagte dies der Agentur „Sputnik“. Terroristen, die einen Flughafen belagert und eine Brigade der Regierungstruppen eingekesselt hatten, sind somit von ihren Stellungen vertrieben worden.

    Eine Front gegen die US-unterstützten Demokratischen Kräfte Syriens (DKS) sei bislang nicht eröffnet worden: „Eine Frage der Prioritätensetzung. Die Regierungstruppen sind gerade anderweitig eingebunden“, so der General.

    „Die Vereinigten Staaten wollten unbedingt das Ölfeld Omar einnehmen, um jene Kampfgruppen mit Treibstoff zu versorgen, die sie kontrollieren, und um so die syrische Regierung zu schwächen.“ Dieses wichtige Ölfeld werde jetzt von den Demokratischen Kräften Syriens (DKS) kontrolliert, „weil der IS sich auf US-Befehl zurückgezogen hat“, sagt der General. „Die DKS haben das Ölfeld in aller Ruhe einnehmen können, obwohl sie ursprünglich noch drei Kilometer weit weg gewesen sind.“

    Dennoch: „Eine Kurden-Region auf syrischem Boden werden die USA nicht gründen können.“ Zu gering sei der Anteil der Kurden am syrischen Volk, zu gering auch der Rückhalt der Kurden in der Gesellschaft.

    Die Erfolge der Regierungstruppen bei Deir ez-Zor würden indes „eine politische Lösung des Konflikts bei den anstehenden Gesprächen in Astana“ begünstigen, so der Offizier.

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    Tags:
    Zusammenstöße, Ölfelder, General, Armee, Demokratische Kräfte Syriens DKS, USA, Syrien