18:15 11 August 2020
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    Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat die Berichte über Washingtons Absicht, neue Sanktionen gegen russische Unternehmen zu verhängen, als „Nachklang einer feindseligen Einstellung“ bezeichnet.

    „Jedenfalls ist das ein Nachklang der nicht freundschaftlicher Einstellung gegenüber unserem Land“, sagte Peskow und ergänzte, dass Moskau die Meldungen über neue Sanktionen „sehr aufmerksam“ verfolge.

    Derzeit könne allerdings keine Rede davon sein, dass die USA eine Sanktionsliste von gewissen russischen Organisationen bereits abgestimmt hätten. „Es gibt einen Bericht, in dem behauptet wird, dass sie abgestimmt ist, es gibt eine gewisse Liste, die veröffentlicht wurde und nun durch entsprechende Instanzen gehen soll. Dieser Bericht erregt natürlich Besorgnis“, so der Sprecher des russischen Präsidenten weiter.

    Erst wenn die Entscheidung tatsächlich formalisiert sein werde, solle sie geprüft und dann auch bewertet werden.

    Russland sei seinerseits stets zu einer Zusammenarbeit mit den USA in demselben Maße bereit, wie auch Washington eine Kooperation mit Moskau anstrebe. Das Sanktionsthema demonstriere allerdings immer wieder, dass die USA keinen festen Wunsch hätten, die Beziehungen zu Russland wiederherzustellen. „Wir sind aber geduldig und konstruktiv eingestellt“, sagte der Kreml-Sprecher abschließend.

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    Tags:
    Reaktion, Beziehungen, Zusammenarbeit, Entscheidung, Bericht, Sanktionsliste, Sanktionen, Dmitri Peskow, USA, Russland