01:06 30 März 2020
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    Die US-geführte Anti-Terror-Koalition hat dem russischen Verteidigungsministerium in Bezug auf das syrische Rakka widersprochen. Das Koalitionskommando ist mit der Einschätzung der russischen Behörde, die das Vorgehen der internationalen Allianz mit dem Bombardement Dresdens im Jahr 1945 verglichen hat, nicht einverstanden.

    Am vergangenen Sonntag hatte das Verteidigungsministerium in Moskau der US-geführten Anti-IS-Koalition vorgeworfen, Rakka dem Erdboden gleichgemacht zu haben. Die syrische Stadt habe das Schicksal von Dresden im Jahr 1945 ereilt.

    Die Ruinen von Rakka - zerbombt wie Dresden
    © AFP 2020 / Bulent Kilic
    „Wir bemühen uns stärker denn je zuvor, Opfer unter der Zivilbevölkerung zu vermeiden“, sagte Koalitionsvertreter Oberst Ryan Dillon gegenüber der Agentur RIA Novosti. Wie Dillon in dem Interview behauptete, gehe der Schaden, der der Stadt zugefügt worden sei, komplett auf das Konto der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

    „Von all den Munitionen, die wir im Laufe von drei Jahren (in Syrien – Anm. d. Red.) abgeworfen haben, führten weniger als ein Prozent, genauer gesagt 0,3 Prozent, zu Zivilopfern“, so der Oberst weiter.

    Die Zerstörung der zivilen Infrastruktur in Rakka erklärte er wiederum damit, dass die Stadt seit mehr als fünf Jahren ein Schauplatz der bewaffneten Auseinandersetzung zwischen mehreren Konfliktseiten sei.

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    Tags:
    Islamischer Staat, Anti-IS-Koalition, Bombardements, Dresden, Rakka, Syrien