11:07 12 Dezember 2017
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    Sputnik- und RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan

    Werbeverbot für Sputnik und RT auf Twitter: Chefredakteurin warnt vor Antwortreaktion

    © Sputnik/ Vladimir Trefilov
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    Nach dem Werbeverbot für den Fernsehsender RT und die Nachrichtenagentur Sputnik in Twitter muss Russland laut Sputnik- und RT-Chefin Margarita Simonjan spiegelgleiche Maßnahmen treffen.

    Im russischen Fernsehsender NTV erinnerte Simonjan an die Äußerungen des Präsidenten Russlands Wladimir Putin und des russischen Außenamtes, dass Russland auf alle Maßnahmen eine spiegelgleiche Antwort geben würde.

    „Das heißt, dass die Möglichkeiten für die Arbeit amerikanischer Medien in Russland beschränkt werden“, sagte die Sputnik-Chefredakteurin.

    Sie versprach, dass Sputnik und RT in den USA weiterarbeiten werden, solange dies möglich sei. Ihr zufolge haben die Mitarbeiter des Fernsehsenders und der Nachrichtenagentur nicht die Absicht, aufzugeben.

    „Wir arbeiten weiter und hoffen, dass dieser Wahnsinn, der sich nach den Wahlen (den jüngsten Präsidentschaftswahlen in den USA – Anm. d. Red.) entwickelt hat und der bisher anhält, zu Ende kommt“.

    Simonjan erwähnte die Klagen des US-Präsidenten Donald Trump darüber, dass seine eigenen Sicherheitsdienste den Inhalt geheimer Verhandlungen schon eine Stunde nach deren Abschluss an Medien übergeben. Laut der Sputnik-Chefin kann man den Präsidenten des Landes, das er „schlecht kontrolliert“, nur bemitleiden.

    Mehr zum Thema: „Alles steht Kopf“: Putin kommentiert Umgang der USA mit russischen Medien

    Das US-Unternehmen hatte am 26. Oktober RT und Sputnik verboten, auf dem Kurznachrichtendienst zu werben.

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    Tags:
    Werbung, US-Präsidentschaftswahl 2016, Twitter, RT, Sputnik, Donald Trump, Margarita Simonjan, USA, Russland
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