22:56 28 März 2020
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    Zwei russische Langstreckenbomber sind bei einem Flug über dem Japanischen Meer von amerikanischen und japanischen Jagdflugzeugen begleitet worden. Darüber informiert das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag.

    Demnach haben die beiden propellergetriebenen Tu-95 planmäßig über den neutralen Gewässern patrouilliert. Mehrere Multifunktions-Kampfjets vom Typ Su-35S gaben ihnen Schutzgeleit.

    Start einer ballistischen Interkontinentalrakete vom Typ RS-12M Topol
    © Sputnik / Verteidigungsministerium Russlands

    „Auf einzelnen Etappen wurden sie auch von zwei Jagdflugzeugen vom Typ F-18 der US-Luftwaffe sowie von japanischen Kampfjets F-15, F-4 und F-2A begleitet“, so das Verteidigungsministerium. Wann der Vorfall stattfand, blieb unklar.

    Russische Langstreckenbomber patrouillieren regelmäßig über der Arktis, dem Atlantik, dem Schwarzen Meer  und dem Pazifik. Nach Angaben der russischen Luftwaffe erfolgen die Flüge in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln, ohne Grenzen anderer Staaten zu verletzten.

    In der vergangenen Woche hatte die russische Atomwaffen-Triade bei einer Übung eine land- und drei seegestützte ballistische Interkontinentalraketen ohne scharfen Sprengkopf gestartet. Am heutigen Montag haben die US-amerikansichen Atomstreitkräfte eine strategische Übung begonnen.

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    Tags:
    Tu-95, Japan, USA, Russland