SNA Radio
    Facebook

    Mehr „Wahleinmischung“ von Russland? Google, Facebook und Twitter mit neuen Zahlen

    CC0
    Politik
    Zum Kurzlink
    2331

    Die IT-Unternehmen Google, Facebook und Twitter sprechen am Dienstag im US-Senat vor dem Justizausschuss über die vermutliche „russische Einmischung“ in die US-Präsidentschaftswahlen, die angeblich durch die IT-Plattformen betrieben worden war. Einige Angaben sind bereits veröffentlicht worden.

    Laut dem Portal „Business Insider“ soll die Internet Research Agency Inhalte für soziale Netzwerke vorbereitet haben. Die Werbung sei nach Schätzung von Facebook insgesamt 126 Millionen Nutzern gezeigt worden. Diese Zahlen übersteigen mehrfach die Angaben, die das Unternehmen früher vorgestellt hatte, weist die Zeitung „The New York Times“ hin.

    Twitter soll über 36.000 Accounts entdeckt haben, die angeblich mit den „russischen Sicherheitsdiensten“ verbunden gewesen seien. Im September berichtete das Netzwerk über nur 201 solche Accounts.

    Mehr zum Thema: CIA-Chef: Angebliche russische Einmischung hatte keinen Einfluss auf US-Wahl

    Die Ermittlungen zu Russlands angeblicher „Einmischung in die amerikanischen Wahlen“ sowie zu mutmaßlichen Verbindungen vom US-Präsidenten Donald Trump zu Russland, die im Weißen Haus ebenso wie im Kreml verneint werden, laufen gegenwärtig im FBI und im Kongress der USA.

    Russland hat die Beschuldigungen, versucht zu haben, die US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen, wiederholt als „absolut unbegründet“ zurückgewiesen. Zahlreiche russische Experten sehen das Verfahren über die russische Einmischung derweil als einen Beweis für System-Probleme in der amerikanischen Politmaschine.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Dossier gegen Trump wurde für Clinton zur Falle
    Sputnik-Chefin wirft US-Medien Einmischung in Wahlen in Russland vor
    Twitter und US-Geheimdienste - Moskau spricht von besorgniserregender Verbindung
    Außenpolitiker erwartet beispiellosen US-Druck auf Moskau zu Präsidentenwahl
    Tags:
    Einmischung, Wahleinmischung, US-Präsidentschaftswahl 2016, Facebook, Twitter, Google, US-Senat, Russland, USA