12:27 07 Dezember 2019
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    US-Behörden haben Facebook, Twitter und Google verschreckt - Moskau

    © AP Photo / Rodrigo AbdCC BY 2.0 / Jason Howie / Social Media apps
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    Die IT-Unternehmen Facebook, Twitter und Google, die sich an der Ermittlung zur angeblichen „russischen Einmischung“ in die US-Präsidentschaftswahlen beteiligen, sind von den US-Behörden in Schrecken versetzt worden. Das hat Russlands Vize-Außenminister Sergej Rjabkow am Mittwoch gesagt.

    „Ich wundere mich darüber, dass diese IT-Giganten an einem Tag davon sprechen, dass angenommen 5000 US-Dollar für irgendeine politische Werbung ausgegeben worden seien. Am nächsten Tag sprechen sie davon, dass 40 Millionen US-Bürger, Wähler der USA, unter den Einfluss irgendeiner russischen sozial-politischen Werbung geraten seien“, so Rjabkow.

    Es gebe aber Ungereimtheiten. „Sie verlieren sich in ihren Aussagen, sind verschreckt, und durch die Macht der USA verwirrt, die meiner Ansicht nach selbst nicht wirklich verstehen, in welche Richtung das alles laufen wird", äußerte Rjabkow.

    Zuvor hatten sich Facebook und Twitter dazu verpflichtet, dem US-Senat Angaben über die Accounts, die mit Russland verbunden sein könnten, bereitzustellen. Facebook hatte auch seine Regelungen zur politischen Werbung verschärft, und Twitter hatte beschlossen, die Werbung der Accounts von RT und Sputnik zu blockieren.

    Die Ermittlungen zu Russlands angeblicher „Einmischung in die amerikanischen Wahlen“ sowie zu mutmaßlichen Verbindungen von US-Präsident Donald Trump zu Russland, die im Weißen Haus ebenso wie im Kreml verneint werden, laufen gegenwärtig im FBI und im Kongress der USA.

    Russland hat die Beschuldigungen, versucht zu haben, die US-Präsidentschaftswahl zu beeinflussen, wiederholt als „absolut unbegründet“ zurückgewiesen. Zahlreiche russische Experten sehen das Verfahren über die russische Einmischung jedoch als einen Beweis für systemische Probleme in der amerikanischen Politmaschine.

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    Twitter, Facebook, Google, Sergej Rjabkow, USA, Russland