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18:35 20 September 2019
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    Russischer Sicherheitsexperte verspricht „harte Maßnahmen“ gegen CNN

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    Politik
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    Russland wird „adäquate und harte“ Maßnahmen gegen US-amerikanische Medien, allen voran gegen den Sender CNN ergreifen, erklärte der Vizechef des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates, Franz Klinzewitsch, am Mittwoch in Moskau. „Die Gegenschritte werden unweigerlich folgen“, warnte er.

    Zuvor hatten Fachleute der russischen technischen Aufsichtsbehörde Roskomnadsor mit CNN-Vertretern über eine adäquate Antwort Russlands auf den Druck gesprochen, der in den USA auf den Fernsehsender RT und die Agentur Sputnik ausgeübt wird. Zudem erklärte Russlands Vizejustizminister Oleg Plochoi, dass seine Behörde die Kontrolle über ausländische Nichtregierungsorganisationen (NGO) verstärken könnte.

    Klinzewitsch zufolge werden russische Gegenmaßnahmen für CNN und andere in Russland aktive US-Medien sensibel sein. „Sie glauben, dass wir das nicht tun werden. Aber sie irren sich. Sie werden das (Antwort Russlands) zu spüren bekommen“, sagte der Parlamentarier.

    Am vergangenen Donnerstag hatte der US-Kurznachrichtendienst Twitter seinen Beschluss bekannt gegeben, die Werbung von den Kanälen zu blockieren, die im Besitz von RT und Sputnik sind. Der Beschluss resultiere aus Ermittlungen zum Problem der „russischen Einmischung“ in die US-Präsidentenwahlen vom vergangenen Jahr.

    Margarita Simonjan, Chefredakteurin von RT und der Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya, zu der die Agentur Sputnik gehört, äußerte Bedauern über die Blockade der Werbung bei Twitter.

    Anfang September verpflichtete das US-Justizministerium RT America, sich als ein ausländischer Agent eintragen zu lassen. In einer Stellungnahme zu diesem Beschluss sagte Simonjan, dass die „Pressefreiheit von jenen zugrunde gerichtet wird, die bislang auf sie gepocht haben“.

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    Tags:
    Medien, Gegenmaßnahmen, RT, CNN, Margarita Simonjan, Franz Klinzewitsch, USA, Russland