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22:45 20 September 2019
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    Jared Kushner und Donald Trump

    Sonderanwalt Mueller ist zu weit gekommen: Trump beschuldigt Schwiegersohn – Medien

    © REUTERS / Kevin Lamarque
    Politik
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    US-Präsident Donald Trump hat seinem Juristen-Team, inklusive des Beraters und Schwiegersohns Jared Kushner, vorgeworfen, ihm zu Entscheidungen geraten zu haben, die zur Ernennung des FBI-Sonderanwalts Robert Mueller führten. Dies berichtet die Zeitschrift „Vanity Fair“ unter Berufung auf mit der Situation vertraute Quellen.

    „Nach Angaben von zwei Quellen beschwerte sich Trump bei seinen Beratern über das Juristenteam, weil es zugelassen habe, dass die Ermittlung (des Sonderanwalts Mueller – Anm. d. Red.) so weit gekommen ist“, schreibt das Blatt.

    Laut einer Quelle beschuldigte Trump am Dienstag bei einem Gespräch mit dem ehemaligen strategischen Berater Stephen Bannon Kushner der Beteiligung an der Entscheidungsfindung unter anderem in Bezug auf die Entlassung des Ex-Beraters des Präsidenten Mike Flynn und des ehemaligen FBI-Chefs James Comey. Das habe letzten Endes zur Ernennung von Mueller zum Sonderstaatsanwalt geführt.

    Einer anderen Quelle der Zeitschrift zufolge stimmte Trump zu, als der Ex-Wahlkampfberater Roger Stone Kushner vorwarf, dem US-Präsidenten schlechte politische Ratschläge zu geben.

    Das Weiße Haus gab bislang keine offiziellen Kommentare zu dieser Information.

    Zuvor hatte der Stabschef des Weißen Hauses, John Kelly, mitgeteilt, dass die Ermittlungen des FBI-Sonderermittlers Robert Mueller zu den mutmaßlichen Verbindungen des US-Präsidenten zu Moskau bald zu Ende gehen würden.

    Die Ermittlungen wegen der angeblichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf betreffen unter anderem Trumps Schwiegersohn Jared Kushner sowie Paul Manafort, der das Wahlkampfteam des US-Präsidenten leitete.

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    Tags:
    Ratschläge, Beschuldigungen, Verbindungen, Berater, Entscheidung, Ernennung, Kommentar, Ermittlung, Robert Mueller, Jared Kushner, Donald Trump, USA, Russland