22:14 23 Januar 2020
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    Russland verfügt laut einer Quelle aus seiner Delegation bei der 72. UN-Vollversammlung in New York über keine Daten, die beweisen könnten, dass Nordkorea Raketen mit Atomsprengköpfen besitze, die das US-Festland erreichen könnten.

    „Es gibt keine Beweise dafür“, sagte der Insider am Rande der UN-Vollversammlung gegenüber Journalisten.  

    Ihm zufolge möchte Pjöngjang, dass alle gerade so denken, da dies helfen kann, die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs auf Nordkorea zu verringern.

    „Wenn jemand Nordkorea angreift (…), so wird dies ein großes Problem für absolut alle sein“, so der Insider.  

    Zudem betonte er, dass ein Angriff auf Nordkorea kaum wahrscheinlich sei.

    „Weil es von China und Russland umgegeben ist. Wir wollen nicht, dass alles gerade so verläuft, wir wollen aber auch nicht, dass Nordkorea sein Raketen- und Atomprogramm entwickelt“, sagte er.

    Zuvor hatte Pentagon-Chef James Mattis auf die wachsende Bedrohung seitens Nordkoreas durch seine Raketenstarts und Atomtests verwiesen. Jeglicher Einsatz von Massenvernichtungswaffen durch Pjöngjang wird laut Mattis vernichtende Handlungen seitens der USA nach sich ziehen.

    Die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea sind nach wie vor angespannt. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor auf Twitter geschrieben, dass das US-Waffenarsenal „geladen und kampfbereit“ sei. Damit reagierte er auf die Drohung aus Pjöngjang, einen Schlag gegen die US-Stützpunkte auf der US-Pazifikinsel Guam zu führen.

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    Tags:
    Atomangriff, UN-Vollversammlung, Pentagon, Donald Trump, James Mattis, Guam, USA, Nordkorea, Russland