17:34 11 August 2020
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    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat sich empört über den Druck auf soziale Netzwerke seitens der US-Regierung geäußert. Er rief die Netzwerke dazu auf, den journalistischen Idealen treu zu bleiben.

    „Ich hoffe, dass Vertreter von digitalen Medien und sozialen Netzwerken den Idealen des Journalismus treu bleiben und ihr Bestes tun, um die Wahrheit zu schreiben und sich dem absolut empörenden Druck und der direkten Einmischung in ihre Tätigkeit nicht zu beugen“, sagte Lawrow bei einer Pressekonferenz in Moskau. Dieser Druck werde vom US-Kongress ausgeübt, der immer wieder neue, durch nichts untermauerte Vorwürfe erhebe und Forderungen stelle.

    Zuvor hatte das soziale Netzwerk Twitter beschlossen, die Werbung von RT und Sputnik auf seiner Plattform zu verbieten. Die Entscheidung begründete das Unternehmen mit den anhaltenden Ermittlungen zu der angeblichen „russischen Einmischung“ in die Präsidentschaftswahlen 2016.

    Später stellte sich jedoch heraus, dass Twitter dem Fernsehsender während des US-Wahlkampfs selbst Werbung angeboten hatte. RT hatte das Angebot abgelehnt. Gegenüber der Sonderuntersuchungskommission verschwieg Twitter diese Informationen.

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    Einmischung, Druck, Sergej Lawrow, USA, Russland