11:37 04 Juli 2020
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    100 Jahre Oktoberrevolution (15)
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    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben eine Extremistenzelle ausgehoben, die zum 100. Jahrestag der Russischen Revolution am kommenden Wochenende zahlreiche Gewaltaktionen in Moskau geplant haben soll.

    Mehrere Verdächtige seien festgenommen worden, teilte der FSB am Freitag mit. Bei ihnen handle es sich um Mitglieder der verbotenen Extremistenorganisation Artpodgotowka des flüchtigen Oppositionsaktivisten Wjatscheslaw Malzew.

    Die Verdächtigen sollen am 4. und 5. November massenweise Brandstiftungen und Angriffe auf Polizisten geplant haben, um Aufsehen zu erregen und Massenunruhen zu provozieren. Bei ihnen seien 15 einsatzbereite Molotow-Cocktails sichergestellt worden.

    Malzew war im Juli ins Ausland geflohen, nachdem gegen ihn eine Ermittlung wegen Extremismus eingeleitet worden war. Der FSB beschuldigt ihn, eine „Revolution“ in Russland organisieren zu wollen.

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    Inlandsgeheimdienst der Russischen Föderation (FSB), Moskau, Russland