15:26 26 Oktober 2020
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    Laut einer Umfrage von ABC News und der „Washington Post“ glauben 49 Prozent der US-Amerikaner, dass der US-Präsident Donald Trump im Kontext einer möglichen Einmischung Russlands in die jüngste Präsidentschaftswahl schuldig sei. Dabei geben die Befragten zu, keine handfesten Beweise dafür zu haben.

    58 Prozent der Amerikaner befinden die Tätigkeit des Sonderermittlers Robert Mueller in diesem Fall für gut. 28 Prozent sind negativ gegen seine Ermittlungen gestimmt, hieß es in einem Artikel der „Washington Post“. Dabei meint etwa die Hälfte der Befragten, dass Trump die Ermittlungen nicht unterstütze. 

    Dass Trump höchstwahrscheinlich „ein Verbrechen im Kontext möglicher Versuche Russlands, die Wahlen zu beeinflussen, begangen hat“, glauben 49 Prozent der Befragten. Die Mehrheit davon räumt jedoch ein, dass ihre Meinung eher auf Vermutungen basiert als auf stichhaltigen Beweisen, hieß es. 

    Die Position der befragten Amerikaner hängt in Vielem von ihrer Parteizugehörigkeit ab. Im Großen und Ganzen vertrauen sie aber Mueller und seiner Arbeit. Daraus soll laut der Zeitung folgen, dass „die Versuche der Konservativen, die Ermittlungen in Verruf zu bringen, krachend gescheitert sind“. 

     

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    Meinungen, Beweise, Verbrechen, Schuld, Umfrage, Robert Mueller, Donald Trump, USA