05:45 20 August 2018
SNA Radio
    US-Präsident Donald Trump und sein Kollege aus Nordkorea Kim Jong Un (Archivbild)

    Nordkorea weiß „Schlitzohr“ Trump zu stoppen

    © AP Photo / Ahn Young-joon
    Politik
    Zum Kurzlink
    1421613

    Nordkorea meint, dass man dem die „Vernunft verlorenen“ US-Präsidenten Donald Trump nur mit physischer Gewalt Einhalt gebieten könne. Dies teilt die zentrale nordkoreanische Zeitung „Nodong sinmun“ am Sonntag mit.

    Trump erklärte am Samstag, dass er „sehr bald“ eine Entscheidung treffen werde, Nordkorea in die Liste der Länder einzutragen, die Sponsoren des Terrorismus seien. Der US-Staatschef unterstrich, dass Pjöngjang ein „äußerst großes Problem für die USA und die ganze Welt“ darstelle. Ihm zufolge ändert Washington sein Herangehen an diese Frage, weil die Politik gegenüber Nordkorea in den letzten 25 Jahren eine „absolute Schwäche“ gewesen war.

    „Niemand weiß, wann und zu welchem Zeitpunkt ein solches die Vernunft verlorene und rastlose Schlitzohr wie Trump einen unbesonnenen Schritt machen wird. Der einzige Weg, ihn zu stoppen, besteht darin, das mit absoluter physischer Gewalt zu regulieren“, schreibt die Zeitung.

    „Sollten die USA unseren überstarken Willen nicht berücksichtigen und es wagen, rücksichtslos anzugreifen, dann bleibt uns nichts anderes übrig, als sie brutal und entschieden zu bestrafen, unter Einsatz einer konzentrierten Kraft. Die USA haben keine Möglichkeit, dem zu widerstehen. Sollte es dazu kommen, wird den USA kein Bedauern mehr helfen“, heißt es im Artikel.

    Zum Thema:

    Nordkorea-Krise: USA hoffen auf Russlands Vermitterrolle
    USA wollen zweite Schweinebucht in Nordkorea
    „Genug geträumt“: Nordkorea zu Gesprächen über seine Denuklearisierung mit USA
    USA wollen Kiews Beteiligung an Lieferung von Raketenteilen an Nordkorea ermitteln
    Tags:
    achtgeben, physische Gewalt, Schwäche, Vernunft, Schlitzohr, nordkoreanische Zeitung Nodon Sinmun, Donald Trump, Pjöngjang, USA, Nordkorea
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren