18:19 22 April 2018
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    Kairo wirft fünf westlichen Ländern Einmischung in innere Angelegenheiten vor

    © REUTERS / Amr Abdallah Dalsh
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    Das ägyptische Außenministerium hat am Sonntag die Botschafter Kanadas, Großbritanniens, Italiens, Deutschlands und der Niederlande einbestellt. Grund dafür – die angebliche Einmischung dieser Länder in Kairos Gerichtssystem, erläuterte die Behörde.

    Zuvor äußerten die fünf Länder ihre Besorgnis in Bezug auf die Haftbedingungen und Gerichtsprozesse gegen ägyptische Menschenrechtler sowie den Anwalt Ibrahim Metwally. Er ist Gründer einer öffentlichen Bewegung, die sich mit der Suche nach vermissten Personen beschäftigt.

    Wie aus der Erklärung des ägyptischen Außenamts hervorgeht, habe die Behörde „harten Protest im Zusammenhang mit der Erklärung dieser fünf Staaten über die Bedingungen der Festnahme von Ibrahim Metwally und der in der Erklärung offen und unzulässig geäußerten Einmischung in die inneren Angelegenheiten und Fragen der Justiz geäußert“.

    Das Außenministerium habe aufgerufen, die prozessualen Handlungen des ägyptischen Gerichtssystems zu respektieren, und zwar in Bezug auf eine Person, der illegale Schritte vorgeworfen werden.

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    Tags:
    Einmischung, Niederlande, Kanada, Deutschland, Italien, Großbritannien, Ägypten
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