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    US-Präsident Donald Trump bei der Pressekonferenz mit dem japanischen Premier Shinzo Abe in Tokio

    Nach Abschuss von Rakete in Riad: Trump lobt Überlegenheit der US-Waffen

    © REUTERS / Kiyoshi Ota/Pool
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    Der Abschuss einer Rakete in Saudi-Arabien ist eine Bestätigung für die Überlegenheit der US-amerikanischen Militärausrüstung. Diese Auffassung hat US-Präsident Donald Trump bei seinem Besuch in Tokio geäußert, berichtete die Zeitung „The Hill“.

    „Wir stellen die großartigste militärische Ausrüstung weltweit her. Niemand kommt an uns heran. (Der japanische Premier Shinzo Abe) bestellt eine Menge militärischer Ausrüstung, und das muss er auch, angesichts dessen, was bei einem seiner Nachbarn vor sich geht", sagte Trump bei seiner Rede in der Residenz des US-Botschafters in Tokio.

    „Gestern wurde eine Rakete auf Saudi-Arabien abgefeuert, das Luftabwehrsystem traf diese Rakete unmittelbar in der Luft und sprengte sie. Wir verfügen über unglaubliche Technologien", sagte er.

    Die Treffsicherheit, mit deren Hilfe etwas zu stoppen sei, was sich wie eine Nadel in der Luft „sehr, sehr schnell" bewegt, sei sehr hoch, betonte Trump. "Wir produzieren hervorragende Waffen", so Trump.

    Saudi-Arabien kauft große Mengen moderner Waffen im Bereich der Luftabwehr. Zuvor hatte das US-Außenministerium einen Deal zum Verkauf von THAAD-Luftabwehrsystemen an die Golf-Monarchie genehmigt. Zudem hatten Russland und Saudi-Arabien Lieferungen von russischen S-400-Luftabwehrsystemen vereinbart. Bislang sind die Waffenlieferungen weder aus den USA noch aus Russland umgesetzt worden.

    Mit welcher Waffe die aus dem Jemen abgefeuerte Rakete abgeschossen wurde, ist bis dato nicht präzisiert worden.

    Medienberichten zufolge war es am Samstag am Flughafen Riad zu einer Explosion gekommen. Dort sollen die saudischen Luftstreitkräfte eine Rakete abgefangen haben, die angeblich aus dem Jemen abgefeuert worden sei.

    Einigen Medienberichten zufolge sollen die schiitischen Huthi-Rebellen, die angeblich vom Iran unterstützt werden, für den Raketenstart verantwortlich gewesen sein.

    Der Konflikt zwischen den schiitischen Huthi-Rebellen und den Anhängern von Ex-Präsident Ali Abdallah Saleh auf der einen und den dem Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi treuen Regierungstruppen und Aufständischen auf der anderen Seite dauert seit 2014 im Jemen an. Die arabische Koalition unterstützt die Regierungstruppen am Boden und aus der Luft. Im Gegenzug beschießen die Huthi-Rebellen regelmäßig grenznahe Regionen des saudischen Königreiches.

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    Lob, Waffen, Abschuss, Rakete, Shinzo Abe, Donald Trump, Saudi-Arabien, Japan, USA