06:24 23 September 2018
SNA Radio
    Wasserhahn

    Kiew dreht Lugansk den Wasserhahn ab – Volksrepublik widerspricht

    © Sputnik / Maxim Bogiodwid
    Politik
    Zum Kurzlink
    107146

    Ab Montag stoppt die Ukraine die Wasserlieferungen in die selbsterklärte Volksrepublik Lugansk im Südosten des Landes. Grund: Schulden, die die „Volksrepublik“ angeblich bei Kiew hat. Lugansk behauptet, keine Kopeke für die Wasserversorgung zu schulden.

    Ukraine schneidet Lugansk von Stromnetz ab (Symbolbild)
    © Sputnik / Alexey Danitschjew
    Das ukrainische Unternehmen „Lugansker Energiegemeinschaft“ verkündete seine Absicht, das Wasserwerk des Popasjanskij-Wasserkanals vom Stromnetz abzuschalten. Dadurch wird die Wasserversorgung der Stadt Lugansk und der nicht von Kiew kontrollierten Donbass-Territorien eingestellt.

    Der stellvertretende Außenminister von Lugansk, Wladislaw Dejnego, widersprach Kiew.

    „Heutzutage ist die Volksrepublik Lugansk keine Kopeke für die Verpflichtungen schuldig, die sich aus dem Vertrag für Wasserversorgung ergeben. Wir zahlen derzeit regelmäßig für das Wasser, das wir bekommen: jeden Monat, gemäß den ausgestellten Rechnungen“, sagte Dejnego der Agentur RIA Novosti.

    Mehr zum Thema: Washington knüpft Regelung des Donbass-Konflikts nicht an Krim

    Er vermutete, dass der Popasjanskij-Wasserkanal Schulden bei dem ukrainischen Unternehmen haben könne, Lugansk habe damit aber nichts zu tun.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Eskalation im Donbass: Russlands Ermittlungskomitee will Strafverfahren einleiten
    USA zeigen Interesse an Russlands Donbass-Initiative
    Donbass: Poroschenko dringt auf jederzeitige Einsatzbereitschaft der Raketentruppen
    Volkers Einstellung zu Donbass führt Regelung in Sackgasse – Donezker Republikchef
    Tags:
    Wasserversorgung, Strom, Wasser, Lugansk, Donbass, Ukraine