12:34 25 November 2017
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    The Bill, Hillary and Chelsea Clinton Foundation will continue to accept donations from a limited group of foreign countries - mainly from six nations in particular - despite the fact that Hillary Clinton has officially announced her bid for the US presidency.

    Nutzte Clinton ausländisches Geld gegen Sanders? – Medien

    © AP Photo/ Charlie Neibergall
    Politik
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    Das Geld, mit dem die Ex-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton die Schulden des National Democratic Committee (DNC) bezahlt und die Vorwahlen gewonnen hat, stammte aus der Stiftung, die unter anderem auch mit ausländischem Geld finanziert wurde. Darüber sind der TV-Sender Fox News und die Online-Zeitschrift „The American Thinker“ einig.

    Die ehemalige Vorsitzende des Democratic National Committee (DNC) Donna Brazile hatte in ihrem Buch geschildert, wie Hillary Clinton ihre Hand über das DNC gehalten hatte: Sie habe DNC-Schulden in Höhe von etwa 20 Millionen bezahlt, weil die Einrichtung unter Vorsitz von Debbie Wasserman Schultz pleite gegangen sei.

    Im Gegenzug habe das DNC ein schriftliches, „wenn auch geheimes" Abkommen abgeschlossen, dem entsprechend seine Finanzen, Strategien und das gesammelte Geld an Clinton übergeben worden seien — was natürlich Clinton nutzte und ihrem Hauptrivalen Bernie Sanders schadete, betonte der Fox News-Analytiker Gregg Jarret in seinem Beitrag, der auf der Webseite des Senders veröffentlicht wurde. Außerdem habe Clinton das Kommando über den Partei-Apparat übernehmen können.

    Bei verschiedenen gemeinsamen Veranstaltungen, die Clinton mit dem DNC und den US-Bundesstaaten-Abteilungen der Demokratischen Partei landesweit abhielten, hätten sie mehr als 82 Millionen US-Dollar gesammelt. Die US-Bundesstaaten-Abteilungen hätten ihre Anteile an das DNC übergeben, das sie mit seinem Anteil an Clintons Wahlkampagne weiterreichte, so Jarret.

    Da Clinton das Personal, die Finanzplanung, die Daten und Analysen sowie das Geld ihrer Partei kontrolliert habe, habe sie die Vorwahlen gewonnen.

    „Das DNC, das neutral bleiben sollte, wurde von Clinton neutralisiert", betont der Analytiker. „Wie sich herausgestellt hat, gibt es kaum Zweifel daran, dass Clinton den Wahlprozess manipulierte."

    Die Demokratin habe sich monatelang darüber beklagt, dass Donald Trump ihr den Sieg bei der Präsidentschaftswahl gestohlen habe. Dabei habe sie selbst den Sieg bei den Vorwahlen gestohlen.

    Die US-Bundeskommission zur Wahlkampffinanzierung solle eine Ermittlung zu Clintons Aktivitäten einleiten, ist sich Jarret sicher. Außerdem sollte der US-Generalstaatsanwalt Jeff Sessions auf die Aufforderungen der Kongress-Abgeordneten aufmerksam werden, einen Sonderrat zur Ermittlung von Clintons Finanzgeschäften zu schaffen, die mit Russland verbunden seien.

    Die Online-Zeitschrift „The American Thinker", die den Artikel von Jarret kommentiert, äußerte diesen Gedanken sogar deutlicher: „Im Grunde genommen kaufte Clinton sich den Zugang zur Macht, weil sie mehr Geld hatte als Bernie Sanders". Sanders habe Geld aus den Spenden erhalten, während Clinton ihre Millionen von einer Stiftung erhalten habe, in der die Buchhaltungskontrollen durchaus irregulär gewesen seien.

    Die meisten DNC-Arbeiten seien als persönliche Ausgaben markiert worden. Dies wiederum könne überhaupt alles bedeuten, unter anderem auch die Finanzierung von Clintons Wahlkampf und die finanzielle Rettung für das DNC.

    Angesichts der Tatsache, dass 2010 nach dem Verkauf von „Uranium One" 145 Millionen US-Dollar an die Stiftung Clinton gezahlt worden seien, hätte es sein können, dass die Übernahme von DNC durch Clinton mit ausländischem Geld finanziert worden sei.

    „Hillary hatte mehr Geld als Bernie, und dieses Geld kam aus bedenklichen Quellen. Kann die Übernahme des DNC durch Clinton der Übernahme des DNC durch Russland gleichgesetzt werden? Welch merkwürdige Wendung angesichts des Geschreis von Clintons Lager über russische geheime Absprachen", schreibt die Verfasserin des Artikels, Monica Showalter, abschließend.  

    Sie ist ebenfalls davon überzeugt, dass ein spezieller Ermittlungsrat ernannt werden sollte, um die Umstände aufzuklären.

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    Tags:
    Vorwahlen, Manipulationen, Democratic National Committee (DNC), Donna Brazile, Hillary Clinton, USA
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