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09:38 23 Juli 2019
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    Ein Langstreckenbomber vom Typ Tu-160 (l.) und eine Tu-M3 über Moskau

    Weltweite Bomber-Präsenz: Russisches Militär sieht sich wieder auf Sowjet-Niveau

    © Sputnik / Wladimir Astapkowitsch
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    In den vergangenen fünf Jahren hat Russland seine militärische Präsenz in strategisch wichtigen Teilen der Welt nach Angaben des Generalstabs wesentlich ausgebaut. Insbesondere bei Patrouillen der Langstreckenbomber sei wieder das Sowjet-Niveau erreicht worden, teilte Generalstabschef Waleri Gerassimow am Dienstag mit.

    Die Kriegsmarine habe seit 2012 insgesamt 672 Mal Kriegsschiffe auf Patrouillen in entlegene Regionen des Weltmeeres geschickt, darunter 22 mal in durch Seepiraterie gefährdete Gebiete, sagte Gerassimow in einem Kollegium des Verteidigungsministeriums in Moskau.

    Strategischer Langstreckenbomber Tu-95
    © Sputnik / Host Photo Agency / Vladimir Pesnya

    Die Fernflieger hätten im selben Zeitraum 178 Flüge über dem Nordost-Atlantik, dem West-Pazifik und über der Arktis absolviert. „Die Intensität der Flüge ist gegenwärtig mit der der Sowjetzeit vergleichbar“, sagte Gerassimow.

    Die Flugstunden der Langstreckenbomber Tu-160 und TU-95MS seien allein in diesem Jahr um zehn Prozent gesteigert worden. Durch diese Übungen seien die Ausbildung und die Kampfbereitschaft erhöht worden.

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahr 1991 hatte Russland seine militärische Präsenz wegen seiner Finanzmisere stark reduziert.

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    Tags:
    Luftwaffe, Kriegsmarine, Generalstab der russischen Streitkräfte, Russland