22:41 27 Januar 2020
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    Frankreichs Sonderbeauftragter für die Russland-Beziehungen, Jean-Pierre Chevènement, hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Botschaft von seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron nach Moskau gebracht.

    „Die Botschaft betrifft eine Reihe von Entscheidungen, die als Ergebnis von telefonischen Verhandlungen getroffen worden waren… Das ist ein Brief, das nicht veröffentlicht worden ist. Er betrifft technische Fragen“, sagte Chevènement der Agentur RIA Novosti.

    Russlands Präsident Wladimir Putin
    © Sputnik / Alexey Nikolsky
    Demzufolge beziehe sich die Botschaft vor allem auf Syrien und teilweise auch auf die Ukraine. Die Entwicklung der Beziehungen Moskaus und Paris in der Zusammenarbeit in der Syrien-Frage bezeichnete Chevènement als „positiv“.

    Mehr zum Thema: In Merkels Fahrwasser: Bringt Macron Beziehungen mit Russland ins Lot?

    Er betonte die Wichtigkeit, dass alle Seiten die Minsker Abkommen erfüllen. „Wir müssen in dem Moment Initiative zeigen, wenn die neue deutsche Regierung zusammengesetzt wird“. Chevènement definierte aber nicht genauer, um welche Initiative es sich handelt.

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    Tags:
    Minsker Abkommen, Jean-Pierre Chevènement, Wladimir Putin, Emmanuel Macron, Russland, Frankreich, Syrien, Ukraine