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    Xi Jinping und Donald Trump in Peking

    Trump verliert Weltvorrang an China — Medien

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    Politik
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    US-Präsident Donald Trump hat China mit seiner aktuellen Politik den Weltvorrang eingeräumt, schreibt Antony Blinken in seinem aktuellen Artikel für die „New York Times“.

    Die beiden Länder gingen derzeit in ganz verschiedene Richtungen. Während Trump „mit dem Mauerbau beschäftigt“ sei, schlage sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping Brücken.

    „Xi Jinping hat die Leitung in der Agenda in Bezug auf den Klimawandel, die Regelung von Streitigkeiten in der World Trade Organisation übernommen sowie die Positionen von chinesischen Aktien in der Weltbank und im Internationalen Währungsfonds gestärkt”, schreibt Blinken. Peking kommt auch mit der Handelsvereinbarung „One Belt, One Road“ voran, der sich die führenden Volkswirtschaften Asiens sowie Australien und Neuseeland anschließen würden, nicht aber die USA, betont der Autor des Artikels.

    Im Gegenteil dazu drohen Trumps „strategische“ Investitionen in die Kohlenindustrie und seine Versuche, die Produktion in einer Don-Quijote-Manier wiederzubeleben, die USA zu einem Champion der Wirtschaft des 20. Jahrhunderts zu machen.

    Das alles spricht dem Autor des Artikels zufolge dafür, dass China zu einer neuen Wahl für andere Länder und zum Hauptschiedsrichter der Weltordnung werde. „China ist daran höchst interessiert: Es braucht Zugang zu hohen Technologien und Exportmärkten, von denen das Wachstum seiner Wirtschaft abhängt“, schließt Blinken.

    Zuvor hatte Xi den Beginn einer neuen Etappe in den Beziehungen zwischen China und den USA bekannt gegeben.

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    Tags:
    Vorrang, Verlierer, Weltordnung, Wahl, Klimawandel, Wachstum, Wirtschaft, Mauerbau, Brücke, Weltbank, IWF, Donald Trump, Xi Jinping, USA, China
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