06:54 20 Januar 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    144246
    Abonnieren

    Alexander Turtschinow, Ex-Übergangspräsident und Chef des Nationalen Sicherheitsrates der Ukraine, hat jenen Landsleuten, die mit Russland im Rüstungsbereich zusammenarbeiten, mit „Festnahme und Erschießung“ gedroht. In dieser Woche hat die ukrainische Regierung den Vertrag mit Russland über die gegenseitige Waffenlieferung formal beendet.

    „Selbst wenn es auch nur einen Hinweis auf eine Zusammenarbeit geben sollte, die die Verteidigungsfähigkeit der Russischen Föderation verstärkt, den werden wir festnehmen und erschießen. Andere Optionen gibt es nicht“, sagte Turtschinow bei der Vorstellung einer neuen ukrainischen Drohne. Seine Ansprache wurde im ukrainischen Fernsehen gezeigt VIDEO>>.

    Alexander Turtschinow  war nach dem Kiewer Umsturz im Februar 2014 monatelang ukrainischer Interimspräsident. Unter ihm schickte die Regierung Truppen gegen die von den Russischstämmigen dominierten Kohlebergbau-Gebiete Donezk und Lugansk (Donbass) im Osten der Ukraine. Der Konflikt, der Tausenden Zivilisten das Leben gekostet hat, ist immer noch nicht beendet.

    Turtschinow ist für seine anti-russischen Äußerungen bekannt. Im Juni drohte er mit einer „Einnahme Moskaus“. Zwei Jahre davor hatte er eingeräumt, dass die Ukraine „schmutzige Bomben“ bauen könnte.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Kiewer Sicherheitschef: Ukraine gehört bald zu weltgrößten Waffenschmieden
    Poroschenko droht kritischen Journalisten – SBU soll gegen „Staatsfeinde“ vorgehen
    Ukrainisches Öl setzt 30 Panzer in Pakistan außer Gefecht - Zeitung
    Wie „polnische Heimatarmee“ Ukrainer und Juden mordete – Neue historische Dokumente veröffentlicht
    Tags:
    Alexander Turtschinow, Kiew, Ukraine