22:05 30 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    614107
    Abonnieren

    Der stellvertretende Außenminister von Lugansk, Wladislaw Dejnego, schließt eine Umbenennung der selbsternannten Republik, auf der Kiew besteht, nach eigenen Worten nicht aus.

    Der Name spiele ja nicht die Schlüsselrolle, betonte der stellvertretende Minister in einem Interview für dem Fernsehsender GTRK LNR. Die Republik könne auf Wunsch Kiews in ORDLO – Gesonderte Regionen der Gebiete Donezk und Lugansk (ukrainisches Akronym) – umbenannt werden.

    „Die Ukraine nennt uns so, wie es ihr gefällt, und so, wie es ihr die europäischen Partner diktieren. Sei’s drum! Lasst uns vorerst in internationalen Dokumenten auf eine Bezeichnung einigen, die die Europäer für uns erfunden haben“, so Dejnego.

    Ein solcher Schritt könne die Verhandlungsposition von Lugansk stärken, ist er überzeugt.

    Zuvor hatte Dejnego erklärt, Lugansk sei bereit, wieder Teil der Ukraine zu werden. Genau das fordere nämlich die Weltgemeinschaft, und Lugansk sei nicht in der Lage, sich der Weltgemeinschaft zu widersetzen.

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Lugansk: Nato-Aufklärungseinheit nahe Russlands Grenzen gesichtet
    Kiew dreht Lugansk den Wasserhahn ab – Volksrepublik widerspricht
    Kiew: Eigentum der Lugansker und Donezker Republikchefs wird beschlagnahmt
    USA: Keine Diskussion mit Donezk und Lugansk über UN-Friedensmission
    Tags:
    Name, Donezk, Lugansk, Europa, Donbass, Ukraine