14:03 18 Februar 2020
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    Die Politik der USA im Nahen Osten trägt laut dem türkischen Premier Binali Yildirim keineswegs zur Herbeiführung von Frieden und Stabilität in der Region bei.

    Donald Trump und Recep Tayyip Erdogan beim offiziellen Treffen in Washington (Archivbild)
    © AP Photo / Pablo Martinez Monsivais
    Die USA erwiesen den syrischen Kurden, die mit der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) liiert seien, Militärhilfe. Das schaffe Spannungen in den Beziehungen zwischen Washington und Ankara, sagte Yildirim in einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNN in Bezug auf seinen kürzlichen Besuch in den USA.

    „All diese kurdischen Gruppen marxistisch-leninscher Ausrichtung stellen eine direkte Bedrohung für die nationale Sicherheit der Türkei dar. Doch gerade mit ihnen kooperieren die USA in ihrem Kampf gegen die IS-Terroristen. Ich glaube nicht, dass die jetzige Politik Washingtons dem Frieden und der Stabilität in der Region dienlich ist“, so der türkische Premier.

    Mit Blick auf die US-Politik gegenüber dem Iran sagte er: „Die neue US-Administration mit Donald Trump an der Spitze neigt dazu, sich dem Iran gegenüberzustellen, und versucht, das Abkommen über das Nuklearprogramm rückgängig zu machen. Ich glaube nicht, dass es Washington gelingen wird, das rechtlich durchzusetzen, denn es handelt sich um ein mehrseitiges Abkommen“, so Yilkirim. Außerdem würden die europäischen Staaten die Haltung Trumps gegenüber dem Iran nicht teilen, fügte er hinzu.

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    Tags:
    Nahost-Politik, Sicherheit, Binali Yildirim, Türkei, Iran, USA