21:33 22 November 2017
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    RT-Symbol (Archivbild)

    RT-Chefin findet US-Forderung an russischen Sender unsinnig

    © Sputnik/ Ewgeniy Odinokow
    Politik
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    Die Chefredakteurin der TV-Anstalt RT, Margarita Simonjan, hat im russischen Fernsehen die Forderung des Justizministeriums der USA an den in diesem Land tätigen TV-Sender RT America, sich als Auslandsagent registrieren zu lassen, als unsinnig bezeichnet.

    Kaum habe der US-Sender CNN berichtet, dass Russland und RT America dem Justizministerium klarzumachen wollen, dass eine solche Registrierung nicht erforderlich sei, werde RT schon unter allseitige Kontrolle gestellt und mit dieser Forderung konfrontiert, so Simonjan.

    Ihr haben Juristen klargemacht: Sollte sich RT bis zum Montag, dem 13. November, nicht als Auslandsagent registrieren lassen, würden die Konten des Unternehmens gesperrt, weshalb es seine Tätigkeit nicht mehr ausüben können werde.

    Hier gehe es entweder um ein Strafverfahren und die Inhaftierung von RT- Mitarbeitern oder eben um den Status eines Auslandsagenten, und sie wähle Letzteres, so Simonjan.

    Sie betonte, RT unterwerfe sich den Forderungen verschiedener Länder, außerdem habe der Fernsehsender ein großes Juristenteam.

    „Wir können nicht umhin, der Forderung des US-Justizministeriums nachzukommen, obwohl wir grundlegend anderer Meinung sind und diese Forderung unsinnig und völlig unbegründet finden“, sagte die RT-Chefin.

    Zuvor war bekannt geworden, dass das Justizministerium der USA vom Unternehmen RT America gefordert hat, sich bis zum 13. November als Auslandsagent registrieren zu lassen.

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    Tags:
    Forderung, RT America, US-Justizministerium, Margarita Simonjan, USA, Russland
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