10:49 05 August 2020
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    Der erste Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus), Dmitri Nowikow, hat die jüngsten Aussagen des ehemaligen CIA-Chefs John Brennan kommentiert, wonach US-Präsident Donald Trump angeblich Angst vor seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin haben soll.

    „Gewöhnlich können Politiker eines solchen Niveaus wie Trump ihre Emotionen ziemlich gut verbergen“, sagte Nowikow.

    Ob Trump vor jemandem Angst habe oder nicht, „ist ein Ding aus dem Bereich der Vermutungen“.

    Aber solche Erklärungen sprechen ihm zufolge dafür, dass „das Thema Russland bisher auf der innenpolitischen US-Agenda steht“. Der Politiker sagte dazu: „Vertreter unterschiedlicher politischer Gruppen sind bestrebt, den Putin-Faktor, den Russland-Faktor in ihrem Konkurrenzkampf auszunutzen.“

    Dabei verwies er darauf, dass es in den Aussagen von Brennan nichts Illegitimes gebe.

    „Falls der Politiker der Meinung ist, dass ein Staatschef Angst vor einem anderen habe, warum soll er denn seine Meinung nicht äußern können?“, schloss Nowikow.

    Zuvor hatte der ehemalige CIA-Direktor John Brennan gegenüber dem TV-Sender CNN mitgeteilt, dass US-Präsident Donald Trump offenbar Angst vor seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin habe.

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    Tags:
    Agenda, Einfluss, Emotionen, Angst, Staatsduma, Donald Trump, Wladimir Putin, USA, Russland