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    „Neue Chancen“: Ankara erwägt Aktionsplan mit Russland für syrisches Afrin

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    Die Türkei hat ihrem Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zufolge Russland einen gemeinsamen Aktionsplan für Afrin im Gouvernement Aleppo im Nordwesten Syriens vorgeschlagen und eine positive Reaktion darauf bekommen.

    „Wir haben unsere Grenze (zum syrischen Idlib – Anm. d. Red.) in Bewachung genommen. Der Bezirk Afrin grenzt ebenfalls an uns. Wir können die von Afrin ausgehende Bedrohung nicht ignorieren und sind entschieden eingestellt, die nötigen Schritte zu unternehmen“, sagte Erdogan am Montag bei einer Pressekonferenz vor seinem Abflug nach Sotschi, wo er Verhandlungen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin führen wird.

    Wie Erdogan ausführte, hat Ankara mit Moskau mögliche gemeinsame Handlungen in Afrin erörtert.

    „Moskaus positive Ansicht auf unsere Pläne eröffnet neue Möglichkeiten“, so Erdogan.

    Afrin wird aktuell von den Selbstverteidigungskräften der syrischen Kurden kontrolliert. Nach Ansicht von Ankara sind die syrischen Kurden-Formationen mit der in der Türkei verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbunden.

    Erdogan hatte bereits früher erklärt, die Türkei werde es nicht zulassen, dass im Norden Syriens ein kurdischer Staat gegründet werde.

     

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    Tags:
    Plan, PKK, Wladimir Putin, Recep Tayyip Erdogan, Syrien, Türkei, Russland