21:32 22 November 2017
SNA Radio
    London

    Russische Botschaft erinnert „The Times“ an englische Geschichte

    © REUTERS/ Mary Turner
    Politik
    Zum Kurzlink
    441791724

    Die russische Botschaft in London hat die Zeitung „The Times“ erneut einer Kritik unterzogen. Diesmal geht es um einen Artikel über den 100. Jahrestag der Russischen Revolution.

    Der „Times“-Korrespondent Tom Parfitt schrieb in seinem Beitrag, dass dieser Feiertag in Russland eher „zurückhaltend“ gefeiert werde, da der Kreml ja keine neue Revolution brauche.

    „Kann jemand Tom Parfitt und,The Times‘ daran erinnern, wie England seine eigenen Revolutions- und Königsmords-Jahrestage feiert? Und da es das nicht tut, warum nicht nach einem Komplott der Regierung dahinter suchen?“, schrieb die Botschaft auf Twitter.

    ​Die russische Botschaft in London ist für ihre sarkastischen Kommentare bekannt. Sie weist regelmäßig auf Fehler, Widersprüche und Verdrehungen von Fakten in Medienberichten hin.

    Zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin Journalisten und Politiker dazu aufgerufen, bei der Bewertung der historischen Ereignisse des Jahres 1917 sich immer auf Fakten und Dokumenten zu stützen. Zudem äußerte er die Hoffnung, dass der 100. Jahrestag der Revolution einen Schlussstrich unter die Spaltung der Gesellschaft ziehen werde.

    Zum Thema:

    „Hand Russlands in Katalonien“: Russische Botschaft bezichtigt El País der Fake-News
    „Helping Putin“: Russische Botschaft antwortet „Times“
    Tags:
    Geschichte, Oktoberrevolution 1917, Times, Russland, England
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren