21:05 24 November 2017
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    USA drängen Medien mit nicht-russophoben Meinungen ins Abseits – Außenpolitiker

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    Die USA verdrängen Medien mit einer Position, die sich von jener der US-amerikanischen Russophoben unterscheidet, aus der Informationslandschaft. So kommentierte Sergej Schelesnjak, Mitglied des Ausschusses für internationale Fragen des russischen Parlaments, die Registrierung des Fernsehsenders RT America als ausländischen Agenten in den USA.

    „Die USA demonstrieren eine komplette Missachtung der Meinungsfreiheit und verdrängen ungeniert vor den Augen der Weltgemeinschaft diejenigen Medien aus dem Informationsfeld, die eine Meinung vertreten, die mit der Ansicht der blindwütigen amerikanischen Russophoben nicht übereinstimmt“, sagte Schelesnjak am Montag gegenüber RIA Novosti.

    Die von dem Kampf gegen eine vermeintliche „russische Bedrohung“ besessenen Personen setzen laut ihm ihren antirussischen Kreuzzug fort und sind bereit, alles und jeden auf ihrem Weg niederzuwalzen, auch ihren eigenen Präsidenten, indem sie andauernd von Trumps angeblichen Kontakten zu Moskau sprechen. Das Fehlen von jeglichen Beweisen störe sie dabei gar nicht.

    Das Komitee zum Schutz von Journalisten, eine US-amerikanische Nichtregierungsorganisation, hat die Forderung des US-Justizministeriums, RT als ausländischen Agenten registrieren zu lassen, eine schlechte Idee genannt. Die Organisation zeigte sich damit unzufrieden, dass „Regierungen darüber entscheiden, was Journalismus und was Propaganda“ sei.

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