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23:38 19 September 2019
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    „Unfreundlicher Schritt“: Russlands Botschafter in USA zu Situation um RT

    © Sputnik / Konstantin Chalabov
    Politik
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    Der russische Botschafter in Washington Anatolij Antonow hat sich wegen der Situation um RT in den USA beunruhigt gezeigt und dem TV-Sender seine Unterstützung zugesichert.

    „Wir sind heute Zeugen davon geworden, wie RT gezwungen wurde, sich als ausländischer Agent registrieren zu lassen“, wendete sich Antonow an die Mitarbeiter des Senders. „Wir betrachten dies als einen unfreundlichen Schritt.“ Zugleich unterstrich der russische Diplomat, dass viele nicht-einheimische Medien in den USA im Gegensatz zu RT nicht als ausländische Agenten registriert seien.

    Wie der Diplomat weiter ausführte, zeige RT ein realistisches Bild der Geschehnisse in der Welt. „Ich würde gern meine Unterstützung gegenüber ihrer Tätigkeit äußern. Wir sind wegen dem, was rund um RT geschieht, sehr besorgt, und wollen Ihnen zusichern, dass wir stets zu Ihnen stehen“, fuhr Abtonow fort.

    Am Montag hatte die Chefredakteurin des Senders, Margarita Simonjan, bekanntgegeben, dass RT America – Ableger des russischen Fernsehsenders RT – sich in den USA als ausländischer Agent habe eintragen lassen.

    Zuvor hatte das US-Finanzministerium dem russischen Sender bis Montag, dem 13. November Zeit gegeben, sich als ausländischer Agent registrierten zu lassen. Simonjan bezeichnete die Frist als „menschenfressend“. Sollte RT Washingtons Forderungen nicht nachkommen, drohe dem Sender die Sperrung aller Konten, hieß es.

    Nach Angaben des russischen Außenministeriums erwägt Moskau eine Antwort auf diese Forderungen. Kommunikationsminister Nikolai Nikiforow drohte „adäquate Maßnahmen“ an.

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    Tags:
    Situation, Tätigkeit, Zwang, Unterstützung, Reaktion, Registrierung, Agent, RT, Anatolij Antonow, Russland, USA