15:57 21 September 2020
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    Donald Trump, der Sohn des aktuellen US-Präsidenten, hat bestätigt, Kontakt mit der Enthüllungsplattform Wikileaks zu haben. Einige Meldungen vom September und Oktober 2016 hat er auf Twitter veröffentlicht.

    „Da ist die ganze Kette von Nachrichten mit Wikileaks (mit meinen kolossalen 3 Antworten), die eines der Kongress-Komitees zum selektiven Durchsickern ausgewählt hat. Wie aberwitzig!“, schrieb Donald Trump junior auf Twitter.

    Die Internet-Plattform bat Trumps Sohn unter anderem, eine Steuererklärung seines Vaters zu übergeben, und schlug vor, sich an Australiens Behörden zu wenden, um den Gründer der Enthüllungsplattform, Julian Assange, zum Botschafter in den USA zu ernennen. Wikileaks schrieb außerdem über einen politischen Fonds, der Gerüchte über Trumps angebliche „Verbindung zu Russland“ verbreite, gab die Worte der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton wieder, dass sie Assange mit einer Drohne vernichten wolle, und bat, dies zu kommentieren und zu verbreiten.

    Mehr zum Thema: „Russland-Affäre“: Trump glaubt Putin aufs Wort

    „Mal abgesehen von der Frage, warum oder von wem die Dokumente, die dem Kongress unter dem Siegel der Verschwiegenheit bereitgestellt worden waren, selektiv geleakt wurden: Wir können mit Zuversicht sagen, dass wir keinerlei Bedenken wegen dieser Dokumente haben und dass alle Fragen, die sie ausgelöst hatten, einfach an den entsprechenden Orten beantwortet wurden“, zitiert das Magazin „The Atlantic“ den Anwalt von Trump junior, Alan Futerfas.

    In den USA laufen noch immer Ermittlungen zu der angeblichen Einmischung Russlands in den US-Wahlkampf. Das FBI soll klären, ob es 2016 vor der US-Wahl Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam gegeben hat. Der Kreml hat solche Vorwürfe bereits mehrfach als haltlos zurückgewiesen.

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    Tags:
    Wahleinmischung, WikiLeaks, Julian Assange, Donald Trump Jr, Donald Trump, Wladimir Putin, Russland, USA