04:01 25 November 2020
SNA Radio
    Politik
    Zum Kurzlink
    61645
    Abonnieren

    Das internationale Regelsystem muss laut dem russischen Senator Alexej Puschkow nicht von Russland, sondern von Anhängern der Interventionen und des Staatsstreichs gerettet werden.

    Damit reagierte der Moskauer Politiker auf die Jahresrede der britischen Premierministerin Theresa May über die Außenpolitik des Königreichs, bei der sie Moskau faktisch für die internationale Instabilität verantwortlich gemacht hatte. Aus ihrer Sicht müsse die „internationale Ordnung“ geschützt werden.

    „Das internationale Regelsystem muss nicht von Russland geschützt werden, sondern von Anhängern von Interventionen, Staatsstreichs und Regimewechseln“, schrieb Puschkow auf seinem Twitter-Account. „Genau diese Regeln wird Russland nie hinnehmen.“

    Gleich zu Beginn ihres Auftritts griff May Russland an. Die Premierministerin betonte, Moskau sei als ständiges UN-Mitglied für die Stabilität auf der Welt verantwortlich. Solange Russland diesen Weg aber nicht gehe, würden die britischen Verbündeten gemeinsam handeln, um ihre Interessen und „die internationale Ordnung“ zu schützen.

    „Die von May bevorzugte Weltordnung, die die Eroberung des Irak, den Krieg in Libyen, das Aufkommen des IS und des Terrorismus in Europa einschließt, hat sich überlebt“, so Puschkow weiter. Der Angriff auf Russland werde sie auch nicht mehr retten.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Sputnik kommentierenvia Facebook kommentieren

    Zum Thema:

    Gemeinsam Bemühungen gegen Terror verstärken – Putin zu Londoner Anschlägen
    „I’m sorry”: Theresa May kommentiert Sexskandal in britischem Parlament
    Anti-Terror-Schutz: EU liegt zehn Jahre hinter Russland – Vizeaußenminister
    London: RT-Werbung alarmiert Sozis – Ermittlungen gefordert
    Tags:
    Intervention, Regimewechsel, Staatsstreich, Vorwürfe, Schutz, Verbündete, Verantwortung, Weltordnung, Uno, Theresa May, Alexej Puschkow, Russland, Großbritannien