21:34 23 November 2017
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    Außenpolitischer Kurs Berlins bleibt für Moskau unbequem, aber verständlich – Experte

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    Der außenpolitische Kurs Deutschlands bleibt nach der jüngsten Bundestagswahl für Russland unbequem, aber durchaus verständlich. Darauf wies der Präsident des Instituts für moderne Entwicklung, Igor Jurgens, am Dienstag in Moskau hin.

    „Das Hauptergebnis der Wahl besteht darin, dass keine einzige politische Partei stark genug ist, um den außenpolitischen Kurs zu prägen. Höchstwahrscheinlich wird der von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewählte Kurs unverändert bleiben. Das ist für den Kreml unbequem, aber klar und verständlich“, sagte Jurgens in einer Vorlesung zum Thema „Deutschland nach und Russland vor der Wahl. Neue Möglichkeiten für die bilateralen Beziehungen“.

    Als einzig mögliches Bündnis nach der Bundestagswahl erwies sich die sogenannte Jamaika-Koalition – nach den Farben Schwarz, Gelb und Grün, die mit den Farben der Nationalflagge der Karibik-Insel Jamaika übereinstimmen.

    Das sind die CDU/CSU, die Grünen und die FDP. Kanzlerin Merkel rechnet damit, dass die Gespräche über die Bildung einer Koalitionsregierung Mitte November zu Ende gehen.

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    Tags:
    Beziehungen, Diplomatie, FDP, Die Grünen, CDU/CSU, Russland, Deutschland
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