00:54 25 November 2017
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    Militärparade der UN-Friedenstruppen (Archivbild)

    20.000 UN-Friedenssoldaten im Donbass? Kreml-Sprecher kommentiert Medienberichte

    CC BY 2.5 / Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons
    Politik
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    Die Medienberichte, laut denen eine Stationierung von 20.000 Friedenssoldaten im Donbass geplant wird, entsprechen dem Kreml-Sprecher Dmitri Peskow zufolge nicht der Wirklichkeit.

    „Nein, all diese Mitteilungen entsprechen nicht der Wirklichkeit“, sagte Peskow.

    Damit reagierte der Pressesprecher des russischen Präsidenten auf einen Beitrag der Zeitung „The Wall Street Journal“.

    Nach Informationen des Blattes wollten die USA einen Plan zur Stationierung von 20.000 internationalen Friedenssoldaten im Donbass vorschlagen. In nächster Zeit wollten die Amerikaner diese Idee mit den russischen Kollegen erörtern.

    Am Dienstag war mitgeteilt worden, dass sich der Sonderbeauftragte Russlands für die Ukraine, Wladislaw Surkow, mit seinem amerikanischen Kollegen Kurt Volker in Belgrad getroffen habe. Dabei haben sie auch die mögliche Stationierung einer Mission im Osten der Ukraine besprochen. Dieses Treffen kommentierte Peskow jedoch nicht.

    Zum Thema:

    Experte zu Ergebnissen der Surkow-Volker-Verhandlungen zu UN-Mission im Donbass
    Tags:
    Dmitri Peskow, Donbass, USA, Russland