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23:40 19 August 2019
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    Eine Wagenkolonne des Präsidenten Wladimir Putin

    „Telefon-Terror“ in Russland: Nun auch Putin betroffen

    © Sputnik / Sergey Guneev
    Politik
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    Gleich 50 anonyme Anrufe mit Bombendrohungen sollen bei der Reise des russischen Präsidenten Wladimir Putin nach St. Petersburg eingeganen sein: Sogenannte „Telefon-Terroristen“ meldeten laut Kremlsprecher Dmitri Peskow angebliche Sprengsätze auf der Route der Präsidenten-Wagenkolonne.

    Die Anrufe seien unter anderem offenbar auch aus dem Ausland gemacht worden, so Peskow.

     „Es sind etwa 60 Anrufe eingegangen, in denen man vor ungefähr 50 Sprengsätzen warnte, die an verschiedenen Stellen deponiert worden seien, darunter auch auf der Route der Wagenkolonne des Präsidenten“, sagte Peskow.

    Die Bombenalarme hätten sich jedoch nicht bestätigt: Es sei kein einziger Sprengsatz entdeckt worden. „Natürlich hat der Sicherheitsdienst alles getan, was in dieser Situation erforderlich war“, so der Sprecher weiter. Die „Telefon-Terroristen“ hätten den Terminplan des russischen Staatschefs in keiner Weise beeinflusst.

    Putin hatte am vergangenen Freitag St. Petersburg besucht, wo er an einem kulturellen Forum teilnahm.

    Russland ist seit September Ziel sogenannter „Telephon-Terroristen“: Innerhalb von zwei Monaten sind in 186 Städten mehr als 2,3 Millionen Menschen wegen falscher Bombendrohungen evakuiert worden. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB schätzte den durch diese anonymen Anrufe verursachten Schaden auf 150 Millionen Rubel.

     

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    Tags:
    Anruf, Bombendrohung, Wladimir Putin, Russland, St. Petersburg