15:24 12 Juli 2020
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    Die US Defense Security Cooperation Agency (DSCA) hat angekündigt, Raketenabwehrkomplexe des Typs „Patriot“ im Gesamtwert von 10,5 Milliarden US-Dollar (zirka 8,8 Milliarden Euro) an Warschau verkaufen zu wollen. Das geht laut der Agentur Reuters aus einer entsprechenden Mitteilung des US-Verteidigungsministeriums hervor.

    Wie es heißt, rechnen die USA damit, dass Polen die Raketensysteme zur Verbesserung der Raketenabwehr, zum Schutz seiner territorialen Integrität und zur Eindämmung von Bedrohungen in der Region nutzen werde.         

    Zuvor hatte der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz gesagt, sein Land habe vor, US-amerikanische Patriot-Raketenkomplexe schon in den kommenden zwei Jahren zu stationieren.  

    Im Juli hatten sich die USA und Polen während des Besuchs von Präsident Donald Trump in Warschau über den Waffendeal verständigt.

    Warschau hatte mehrmals auf eine angeblich von Russland ausgehende Gefahr aufmerksam gemacht und von der Nato gefordert, ihr Truppenkontingent in der Republik zu vergrößern.

    Seinerseits sagte Moskau erneut, dass es sich sowohl durch den Aufbau des US-Raketenabwehrsystems in Polen als auch durch den Ausbau der Nato-Präsenz in diesem Land bedroht sehe.

     

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    Tags:
    Stationierung, Flugabwehrraketensystem Patriot, NATO, US Defense Security Cooperation Agency DSCA, Antoni Macierewicz, Donald Trump, Russland, Polen, USA