16:53 17 November 2018
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    Russisch-weißrussisches Manöver Zapad-2017

    Zwei Monate nach Manöver: Polen nennt „Zapad 2017“ Vorbereitung auf Aggression

    © Sputnik / Maxim Blinow
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    Die im September abgehaltenen Militärübungen „Zapad 2017“ zeugen dem polnischen Verteidigungsminister Antoni Macierewicz zufolge von der Vorbereitung Russlands auf eine „Aggression“.

    „Das Manöver ‚Zapad 2017‘ ging vor zwei Monaten zu Ende. Die Übungen fanden im Gebiet zwischen dem Arktischen Ozean und dem Schwarzen Meer statt“, zitiert „Ukrinform“ den polnischen Minister. „Sie schlossen auch die Starts von ballistischen Iskander-Raketen mit ein, die Atomsprengköpfe tragen können. Russland bereitete sich nicht auf Verteidigung, sondern auf eine Aggression vor.“

    Polen solle dieses Manöver als die Führung eines „heißen“ und nicht eines Kalten Kriegs betrachten.

    Der polnische Verteidigungsminister ist nicht der erste westliche Politiker, der auf derartig negative Weise auf die russisch-weißrussischen Militärübungen „Zapad 2017“ reagiert. Zuvor hatte bereits die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaite erklärt, dass Russland ein Szenarium des Angriffs auf Nachbarländer trainiert habe.

    Auch die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte Anfang September mitgeteilt, dass am Manöver „Zapad 2017“ mehr als 100.000 Militärs teilnehmen würden, was Russlands Kampfbereitschafts demonstrieren solle. Wo die Ministerin diese Zahle herhatte, bleibt ungewiss. In Wirklichkeit waren an den Übungen vom 14. bis zum 20. September im Westen Russlands und in Weißrussland nur rund 12.000 Soldaten beteiligt.

    Rund 70 Flugzeuge und Hubschrauber, 680 Kampfpanzer und weitere Kampffahrzeuge, fast 200 Geschütze, Raketenwerfer und Mörser sowie zehn Schiffe waren im Einsatz. Der Kreml betonte mehrmals, dass das Manöver nur einen defensiven Charakter habe und die Anheizung der Atmosphäre eine pure Provokation sei.

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    Tags:
    Manöver, Kalter Krieg, ballistische Rakete, Aggression, Vorbereitung, Iskander, Manöver "Zapad 2017", Antoni Macierewicz, Polen, Russland