16:45 12 Dezember 2017
SNA Radio
    Nordkoreanischer Grenzsoldat in der demilitarisierten Zone (Archivbild)

    Sündenbock Russland: Polen glaubt Grund für Nordkoreas Vorgehen zu kennen

    © AP Photo/ Wong Maye-E
    Politik
    Zum Kurzlink
    288244

    Die Krise um die koreanische Halbinsel ebbt nicht ab: Immer wieder startet Nordkorea Raketen, die USA halten gemeinsame Manöver mit Südkorea ab, Donald Trump und Kim Jong-un liefern sich regelmäßig Wortgefechte. Und trotz alledem macht Warschau nur ein Land für die ganze Situation verantwortlich – nämlich Russland.

    „Aus Polens Sicht sind Nordkoreas Schritte eng mit russischen Plänen und dem aggressiven Verhalten Russlands verbunden“, wird der polnische Verteidigungsminister Antoni Macierewicz von der Agentur Ukrinform zitiert.

    Es sei wichtig, sich dessen bewusst zu sein, um das „Ausmaß der Aggression und der Pläne Russlands“ zu begreifen.

    Zuvor hatte Trump den nordkoreanischen Staatschef als „Raketenmann“ und „wahnsinnig“ beschimpft und betont, dass ein militärischer Konflikt mit Pjöngjang nicht ausgeschlossen sei. Kim Jong-un bezeichnete ihn seinerseits als „geisteskranken dementen amerikanischen Greis“. Aus Nordkorea kommen ebenfalls stets Drohungen, die USA und das US-amerikanische Volk zu vernichten.

    Russland hat wiederholt Provokationen gegenüber Nordkorea verurteilt. Staatschef Wladimir Putin hatte zuvor vor Drohgebärden gewarnt: Diejenigen, die von der Position der Stärke mit Nordkorea zu sprechen versuchen, stärken nur das nordkoreanische Regime, betonte er.

     

    Zum Thema:

    Bilder veröffentlicht: Nordkorea baut an U-Boot mit ballistischen Raketen – Agentur
    Alaska-Bewohner sollten auf Atomschlag Nordkoreas gefasst sein – Aktivist
    Russland gegen UN-Resolutionen zu Iran, Nordkorea und Syrien
    Brief an Putin übergeben: Nordkorea zu Atomschlag gegen USA bereit - Quelle
    Tags:
    Konflikt, Aggression, Wladimir Putin, Donald Trump, Antoni Macierewicz, Nordkorea, Polen, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren