03:21 14 Dezember 2017
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    Italienische Polizei

    Drei ausländische Extremisten aus Italien abgeschoben

    © AP Photo/ Antonio Calanni
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    Die italienischen Behörden haben nach Angaben des Innenministeriums des Landes zwei Marokkaner und einen Tunesier abgeschoben, die wegen religiösen Extremismus und Kontakten zu Islamisten verdächtigt worden waren.

    Der 31-jährige Tunesier, der bereits früher mehrmals wegen Drogenhandels verhaftet worden war, war als mutmaßlicher Teilnehmer der Kampfhandlungen 2013 in Syrien auf der Seite des „Islamischen Staates“ ins Blickfeld der Ermittler geraten.

    Die beiden Marokkaner, 25 und 26 Jahre alt, hatten über Facebook in Kontakt zu ihren Landsleuten gestanden, die in Syrien als Mitglieder einer Terrorgruppe kämpfen sollen.

    Noch in dieser Woche war eine Ägypterin aus Italien ausgewiesen worden, die im Land einen Terroranschlag für den Wochenanfang vorbereitet haben soll.

    Die italienischen Behörden haben seit Anfang 2017 insgesamt 96 Gefährder des Landes verwiesen.

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    Tags:
    Terrorgruppe, Extremisten, Islamischer Staat, Innenministerium Italiens, Tunesien, Marokko, Italien
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