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12:26 19 September 2019
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    Waffen der ukrainische Armee (Symbolbild)

    US-Medien rufen Washington auf: Waffen verdeckt an Ukraine liefern!

    © REUTERS / Gleb Garanich
    Politik
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    Der Plan der US-Regierung zur Lieferungen tödlicher Waffen an die Ukraine weist mehrere Ungereimtheiten auf. Wie L. Todd Wood in seinem aktuellen Meinungsartikel für die Zeitung „The Washington Times“ schreibt, sollten die Waffen verdeckt über Geheimdienst-Kanäle geliefert werden.

    Wood erklärt, dass das republikanische US-Establishment einen „offensichtlich gut koordinierten Plan“ zu Lieferungen von tödlichen Waffen an die Ukraine habe, der „keineswegs mit Russland verbunden“ sei. Dabei würden die Versuche, Kiew aufzurüsten, damit bekräftigt, dass es gegen die „anspruchsvollen“ Streitkräfte Russlands kämpfe und dass das Interesse der nationalen Sicherheit der USA doch darin bestehe, die russische Aggression zu stoppen.

    Allerdings unterstreicht Wood, dass dieses Szenario einige „Unstimmigkeiten“ aufweise: Einerseits seien die ukrainischen Streitkräfte aktuell stärker als noch im Jahr 2014. Andererseits bedrohe vor allem die schwere Artillerie das Land, in der Russland einen „Vorsprung“ habe. Daher seien Artillerieaufklärungsradare und Mittel zur Vernichtung von Fernstreckenzielen und keine Panzerabwehrwaffen nötig.

    Darüber hinaus solle es nicht im Interesse der nationalen Sicherheit der USA liegen, in die Morde auf der einen oder anderen Seite „in einem weiteren weit entfernten Konflikt“ involviert zu sein, schreibt Wood.

    Daher könnten die US-Geheimdienste über verdeckte Kanäle Waffen an die Ukraine liefern. Über die gleichen Möglichkeiten verfüge auch Israel, merkt er an.

    „Warum sollten wir Waffen offen verkaufen? Das macht keinen Sinn“, meint Wood.

    Wie er ferner schreibt, braucht die Ukraine schon seit einigen Jahren und nicht erst heute verzweifelt Waffen.

    Zugleich sind laut Wood die Versuche, die Ukraine zu bewaffnen, keinesfalls mit Russland verbunden, sondern direkt damit, Trump dazu zu zwingen, zu konkreten Aktionen überzugehen.

    Zuvor wurde berichtet, dass dem US-Präsidenten Donald Trump eine Entscheidung zu Waffenlieferungen an die Ukraine aufgezwungen werde.

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    Tags:
    US-Geheimdienste, The Washington Times, L.Todd Wood, Kiew, USA, Washington, Ukraine