23:21 17 Oktober 2018
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    Russland der Tötung Dutzender Zivilisten in Syrien beschuldigt – Moskau dementiert

    © REUTERS / Bassam Khabieh
    Politik
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    Das russische Verteidigungsministerium hat Berichte über Angriffe der Luft- und Weltraumstreitkräfte auf das Dorf Al-Shafah in der von der Terrormiliz IS kontrollierten syrischen Provinz Deir ez-Zor, als „eine erneute Falschmeldung“ zurückgewiesen.

    Die Information war von der in London ansässigen „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ verbreitet worden.

    Wie BBC News unter Berufung auf den Chef dieser Organisation, Rami Abdel Rahman, meldet, sollen bei den Luftangriffen Russlands über dem Dorf Al-Shafah mindestens 53 Zivilisten, darunter 21 Kinder, getötet worden sein.

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium werden die Schläge „abseits von Ortschaften und nur gegen die Objekte internationaler Terror-Gruppierungen geführt“.

    Die Behörde hatte zuvor verlauten lassen, dass sechs Bomber der russischen Luft- und Raumstreitkräfte einen Schlag im Nordosten Syriens geführt haben. Ziel der Attacke seien Objekte der Terrorgruppierung „Islamischer Staat“ (IS) gewesen, hieß es.

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    Tags:
    Falschmeldung, Verteidigungsministerium, Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR), Rami Abdel Rahman, Syrien, Russland