00:20 19 Oktober 2018
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    Sicherheitsgarantien? Westen lässt Kiew „vulgär im Stich“ – Innenminister Awakow

    East News, Ukrafoto/ Nosach Vitaliy
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    Der Westen hat laut dem ukrainischen Innenminister Arsen Awakow Kiew mit den im Budapester Memorandum verankerten Sicherheitsgarantien „vulgär im Stich gelassen“.

    Der Minister hat betont, dass dieses im Jahr 1994 abgeschlossene Abkommen „die territoriale Integrität und Unabhängigkeit im Tausch gegen die Übergabe des Atomwaffenpotentials gewährleisten sollte“.

    Awakow hat sich bei der Nato für die Unterstützungsprogramme und die „ Sanktionen“ bedankt, aber ihm zufolge hat der Westen vulgär den Mut verloren und die Ukraine betrogen.

    „Wir haben ein Recht, die Frage so hart zu stellen“, sagte Awakow beim 8. Nationalen Expertenforum „Die Ukraine: Im Bestreben nach Ausgewogenheit“.

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko erklärt, dass das Budapester Memorandum im Vergleich zu einem nuklearen Sprengsatz nichts wert sei.

    Das Budapester Memorandum ist ein internationaler Vertrag über Sicherheitsgarantien im Zusammenhang mit Kiews Anschluss an den Atomwaffensperrvertrag. Die Staatschefs der Ukraine, der USA, Russlands und Großbritanniens hatten das Dokument am 5. Dezember 1994 unterzeichnet.

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