22:28 18 Juli 2018
SNA Radio
    Neuer ukrainischer Schützenpanzer vom Typ 4МW1

    Poroschenko stolz: Neuer Panzer nach Nato-Standards gebaut

    © Foto: Official facebook page of Petro Poroshenko
    Politik
    Zum Kurzlink
    15797

    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat am Dienstag auf Facebook die Entwicklung eines neuen Schützenpanzers nach den Standards der Nato verkündet.

    „Der neue ukrainische Schützenpanzer vom Typ 4МW1 ist eine superstarke, nach den jüngsten Richtlinien der Nato-Panzertechnik modernisierte Kriegsmaschine“, schrieb Poroschenko in seinem Facebook-Account. 

    Ihm zufolge ist der Schützenpanzer mit einem optoelektronischen Visiergerät, einer leistungsstarken Wärmebildkamera sowie einem hochpräzisen digitalen Feuerführungssystem ausgestattet.  

    „Die Besatzung ist dazu fähig, einen Feind in maximaler Reichweite, nachts und unter schwierigen Wetterverhältnissen zu vernichten“, so Poroschenko.

    Zuvor soll der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak mit Nato-Beratern wichtige Richtungen der Zusammenarbeit für 2018 besprochen haben.

    Ende September hatte der US-Sondergesandte für die Ukraine, Kurt Volker, erklärt, dass Kiew noch nicht bereit sei, der Nato beizutreten. Am 29. August hatte der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker gesagt, dass die Ukraine weder etwas mit der Europäischen Union noch mit der Nato zu tun habe. Im Februar hatte Präsident Petro Poroschenko die Absicht bekräftigte, ein landesweites Referendum über den Nato-Beitritt durchzuführen. Im Dezember 2015 hatte er die Nato-Mitgliedschaft als das Hauptanliegen Kiews bezeichnet.

     

    Zum Thema:

    Ukraine modernisiert Sowjet-Panzer „illegal und ineffektiv“ – Experte
    Tschechien bietet Ukraine Panzer und Kampfjets an – Reicht Kiew das Geld aus?
    Ukraine: Panzer-Bataillon verweigert Kiew den Gehorsam
    Ukraine verkauft Panzer nach Thailand
    Tags:
    Schützenpanzer 4МW1, Facebook, EU, NATO, Jean-Claude Juncker, Kurt Volker, Stepan Poltorak, Petro Poroschenko, Ukraine
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren