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16:57 22 Juli 2019
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    US-Eisbrecher in Bristol Bay

    Arktis: Tillerson erläutert Zurückbleiben hinter Russland

    © EPA/ U.S. Coast Guard/Nick Gould
    Politik
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    Die USA sind laut dem Außenminister Rex Tillerson in der Förderung ihrer Interessen in der Arktis hinter Russland und anderen Ländern zurückgeblieben.

    Russische Militärtechnik in der Arktis (Archivbild)
    © Sputnik / Verteidigungsministerium Russlands
    „Russland hat diese Region zur strategischen Priorität gemacht. Sogar China, das kein Arktis-Anrainerstaat ist, hat damit begonnen, Eisbrecher zu bauen“, betonte  Tillerson in seiner Rede im Wilson Center in Washington am Dienstag.

    Der Politiker machte darauf aufmerksam, dass die Arktis an Bedeutung zunehme und die USA ein Interesse an der stärkeren Präsenz dort hätten. Doch Washington verfüge momentan nicht über die nötigen Ressourcen.

    Laut Tillerson haben die USA nur einen Eisbrecher im Betrieb. Vor kurzem hat die US-Navy die Entwicklung eines neuen Schiffs beantragt.

    Darüber hinaus plädierte der Politiker für die US-Beteiligung an dem Arktischen Rat sowie an anderen Partnerformaten:

    „Sie werden es ermöglichen, internationale Normen und weitere Spielregeln gemeinsam mit den Ländern der Arktis auszuarbeiten, was sehr wichtig ist, weil diese Bereiche früher vernachlässigt wurden.“

    Zuvor war bekannt geworden, dass im Jahr 2018 wissenschaftliche Diskussionen mit Vertretern von Kanada, Dänemark, den USA und Norwegen zum Thema Arktisschelf beginnen werden.

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    Tags:
    Interessen, Eisbrecher, Präsenz, Arktischer Rat, Rex Tillerson, Arktis, USA