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    „Elefant im Porzellanladen“: Ungebetene Gäste sollten Syrien verlassen – Lawrow

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    Politik
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    Die ungebetenen Gäste sollten Syrien verlassen, erklärte Russlands Außenminister Sergej Lawrow bei einer Konferenz in Rom nach Angaben der russischen TV-Anstalt Zvezda. Lawrow verglich die Situation im Nahen Osten als Ganzes mit einem Porzellanladen nach Besuch eines Elefanten.

    „Es kommt darauf an, die Folgen einer verantwortungslosen Einmischung zu beheben.“ Als erster sei der Irak, dann Libyen betroffen worden. Unternommen worden seien Versuche, auf ähnliche Weise auch in Syrien vorzugehen. „Zudem sollten wir über die Wiederherstellung der völlig ruinierten Wirtschaften dieser Länder nachdenken“, sagte Lawrow.

    Dem Minister zufolge erwartet der Nahe Osten von Europa humanitäre Hilfe und von den USA die Einhaltung ihrer Versprechen. „Moskau und Washington haben bereits mehrmals eine Abstimmung ihrer Handlungen (in der Region) vereinbart. Aber jedes Mal stand den USA irgend ein Hindernis im Wege.“

    Eine neue Runde der Verhandlungen der Außenminister Russlands und der USA ist für die kommende Woche geplant. Nach Angaben des State Departments hofft Ressortchef Rex Tillerson darauf, sich mit Lawrow in Wien zu treffen, wo in wenigen Tagen ein Gipfel der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) eröffnet wird.

     

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    Tags:
    Lage, Sergej Lawrow, Nahost, USA, Russland