22:22 15 Dezember 2017
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    Feierlicher Zug der Muslime in Jerusalem

    Damaskus nimmt Stellung zu Trumps Jerusalem-Plänen

    © REUTERS/ Ammar Awad
    Politik
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    Das syrische Außenministerium hat die zu erwartende Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump über die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels scharf verurteilt. Dies meldet die Nachrichtenagentur SANA unter Berufung auf eine Quelle in der Behörde.

    „Diese gefährliche Initiative der US-Administration zeigt klar, dass die USA das internationale Recht verachten“, so die Quelle.

    Die US-Pläne stellten „den Höhepunkt des Verbrechens der Usurpierung Palästinas und der Vertreibung des palästinensischen Volkes“ dar.

    Die USA nährten Konflikte und Aufstände mit dem Blut der Völker der ganzen Welt, um ihre Herrschaft zu sichern, erläutert die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti weiter. Dies bestätige die Notwendigkeit einer neuen Weltordnung, die die Souveränität der Länder respektiere und die Rechte der Bevölkerungen schütze.

    Zuvor war mitgeteilt worden, dass US-Präsident Donald Trump am Mittwoch Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen werde. Zugleich wolle der US-Präsident den Umzug der Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem in die Wege leiten.

    Der US-Kongress hatte 1995 ein Gesetz beschlossen, das die Verlegung der Botschaft nach Jerusalem vorsieht. Seitdem haben aber alle US-Staatschefs aus Sorge vor politischen Turbulenzen alle sechs Monate ein Dekret unterzeichnet, das die Gültigkeit des Gesetzes aussetzt.

    Das Problem des Status von Jerusalem besteht seit dem Sechstagekrieg im Jahr 1967. Damals konnte Israel sein Territorium um das Fünffache vergrößern und vor allem Jerusalem, wo sich viele jüdische Heiligtümer befinden, unter seine Kontrolle nehmen. Die Weltgemeinschaft verweigerte jedoch die Anerkennung dieser Eroberungen und verurteilte den Bau von jüdischen Siedlungen auf diesen Territorien.

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    Tags:
    Hauptstadt, Kritik, Donald Trump, Jerusalem, Israel, Syrien, USA