21:51 07 August 2020
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    Der Syrische Kongress des Nationalen Dialogs in der südrussischen Stadt Sotschi ist wegen des Vorgehens der USA, Saudi-Arabiens und der Türkei verschoben worden. Dies teilt der syrische Minister für nationale Aussöhnung, Ali Haidar, am Donnerstag mit.

    Haidar zufolge haben diese Länder trotz ihrer positiven Einstellung gegenüber dem Treffen unmögliche Bedingungen für einige Teilnehmer aufgestellt und somit eine „negative Rolle“ gespielt.

    „Es hat ein großer Krieg gegen Sotschi begonnen“, sagte er. 

    Wie der Minister ferner ausführte, wollten Syriens Feinde den Friedensprozess auf den „verminten“ Genf-Weg führen.

    Der Syrische Kongress des Nationalen Dialogs hätte am 18. November in Sotschi stattfinden sollen, wurde jedoch auf 2018 verschoben. 

    Zum Kongress wurden Vertreter aller ethnischen und konfessionellen Gruppen Syriens, des offiziellen Damaskus sowie der Opposition eingeladen. 

    Im Oktober hatte Russlands Präsident Wladimir Putin die Einberufung des Kongresses des Nationalen Dialogs vorgeschlagen.

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    Tags:
    Kongress, Verschiebung, Ali Haidar, Wladimir Putin, Türkei, Saudi-Arabien, Syrien, USA, Russland