23:11 28 Februar 2020
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    Die stellvertretende SPD-Chefin Manuela Schwesig hat in der ZDF-Talkshow von Maybrit Illner ihre Zweifel an den Führungsfähigkeiten der Bundeskanzlerin Angela Merkel kundgetan.

    „Dieses Land braucht Führung“, sagte Schwesig.

    Die Bürger vermissten jemanden, der ihnen sage, wie es in den nächsten fünf bis zehn Jahren in Deutschland, Europa und der Welt weitergehen werde.

    „Diese stärkere Führung würde ich mir schon wünschen und da habe ich große Zweifel, ob das eigentlich noch mit Frau Merkel geht“, so die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern.

    Sie betonte dabei, dass die von der SPD beschlossenen Gespräche mit der Union ohne Abstriche ergebnisoffen geführt würden. Für die SPD sind ihr zufolge Lösungen, wie beispielweise bei den Jamaika-Sondierungen sowie beim Familiennachzug für Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz, „überhaupt nicht Verhandlungslage“.

    Die Hauptfrage für ihre Partei sei, „ob es überhaupt Sinn macht, in weitere intensive Gespräche zu kommen“.

    Zuvor hatten deutsche Medien berichtet, dass sich offenbar am kommenden Mittwoch die Parteispitzen der SPD und Union zu ersten Gesprächen treffen wollen. Daran sollten voraussichtlich Kanzlerin und CDU-Chefin, Angela Merkel, der CSU-Vorsitzende, Horst Seehofer, der SPD-Chef, Martin Schulz, sowie die Fraktionschefs Volker Kauder (CDU), Andrea Nahles (SPD) und CSU-Landesgruppenchef, Alexander Dobrindt, teilnehmen.

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    Tags:
    Führungsrolle, CDU/CSU, SPD, Manuela Schwesig, Angela Merkel, Deutschland